Meiner Meinung nach ist vieles was geschieht Kunst, vieles von dem was wir erschaffen auch und das, wozu wir Misgeschick sagen ohnehin. Doch wir sehen es nicht oder zu spät. Dann ist es bereits vorrüber, entsorgt oder misachtet worden.

Seit ich denken kann, stolpere ich über Kunst, die ich erschaffe. Am Anfang habe ich mich noch nicht mal getraut zu denken, dass ich Kunst geschaffen habe. Mein Gedanken fühlten sich wie heimliche Gedanken an. Ich dachte immer, das sich nur ausgewählte Menschen Künstler nennen dürfen. Dass nicht sie sagen, dass sie Kunst machen, sondern die Andere.

Später habe ich angefangen vieles in Frage zu stellen. Wer wählt denn die Ausgewählten aus? Wird man zum Künstler oder ist man einer? Passiert das zufällig oder bewusst?

Heute, und das ist das schöne am Älter-werden, weiß ich, dass ich eine Künsterin bin. Weil ich mich so fühle und mich manche Dinge, die ich erschaffe berühren. So sehr, dass ich meine, dass ich sie Kunst nennen möchte. Kunst bewegt, rüttelt und schüttelt, krazt und pieckt …
… okay, Kunst säuselt auch und träumt … auf alle Fälle tut Kunst etwas mit dem Betrachter. Auch wenn er sich nur wundert. Schwups ist es Kunst!

Und ich finde, Jede und Jeder von uns hat die Freiheit Kunst zu erschaffen, sich als Künstler wahrzunehmen und Kunst zu sein. Wichtig ist nur, dass es uns nicht wehtut, wenn keiner unsere Kunst versteht. Kunst ist, denke ich nicht mehr Kunst, wenn ich für das Erschaffen von den Betrachtern geliebt werden will.

Wichtig ist, das die Kunst die ich erschaffe mir gefällt. Egal was die Anderen denken oder sagen.

Hugh, das übe ich jetzt hier.
Mal sehen, ob’s mir gelingt.

Bitteschön, trete ein in meine Galerie und Gedankenwelt.

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