manchmaloft – der Roman von Agapi

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In “manchmaloft” räume ich in mir auf, zerlege meine Vergangenheit und finde Sachen heraus, die ich vorher nicht an mich ranlassen wollte-konnte. So wie ich nicht wahrhaben wollte-konnte, dass ich von meiner Mutter mit ihren Fäden umwickelt wurde, um stillzuhalten. Lange lief ich befadet wie eine Marionette umher und dachte felsenfest, ich sei eine Frau, die frei entscheidet, bis ich erkannte, dass ich mich selbst belog, um die Konflikte und Verstrickungen meiner Familie überhaupt aushalten zu können.

Ich wurde zu einer erfolgreichen Unternehmerin, die schnelle Autos fuhr und mit ihrer großen Handtasche – die eine Schusswaffe hätte transportieren können – gewaltig Eindruck machte. Doch dabei lief ich die ganze Zeit nur vor meinen Empfindungen weg, die ständig hoch-ploppten, wenn ich sie nicht mit Drogen, Sex und Arbeit betäubte. Aus einer wertenden, zweizüngigen und moralisierenden Gutmensch-Familie kommend, schlug ich mich mit dem anderen Extrem k.o. Ich vergewaltigte mich selbst, um ja den dahinter liegenden Schmerz nicht zu fühlen.

Hier auf meinem Youtube Kanal kannst Du Dir eine kurze Hörprobe anhören!

Und auf www.agapi.de gibt es das ganze 9×7-Kapitel aus “manchmaloft”

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13 Bewertungen für manchmaloft – der Roman von Agapi

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    Ulrike von Mirbach

    Guten Morgen meine Liebe. Wunderbar ergreifend das Lesen. Bin nun durch und lass das alles Nachklingen….danke, danke…..schreib weiter… lch wünsche dir einen schönen Tag, im Garten mit Rado… Lg Ulrike

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    Kati Drescher

    “Ich muss dir nochmal sagen das dein Buch echt besonders ist.. ich kann so schwer einschätzen ob es mich besonders berührt weil ich dich mittlerweile so gut kenne.. an manchen Stellen finde ich es super toll geschrieben, die Geschichte findet sich immer wieder… wirklich gut. Manchmal geht mir dein Ego gehampel um dich selbst voll auf die Nerven…und dann wieder muss ich heulen über deine erbarmungslose Ehrlichkeit!
    Und so einige Dinge wusste ich auch nicht. Verstehe jetzt auch eure Beziehung noch besser, die sich mir nicht immer so ganz erschlossen hat…ich würde mich voll freuen wenn Cora das liest, vielleicht macht sie ein Drehbuch daraus… würde dich sehr anbieten finde ich…
    Gute Nacht von deiner Schwester im Herzen:))”
    Kati Drescher

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    meline von mirbach

    agapi.
    vielen dank für dieses schöne leseerlebnis.
    ich habe dein buch mit einem happs verschlungen. ich konnte es irgendwie gar nicht mehr weglegen. bis auf die letzten vier kapitel hab ich es an einem tag gelesen. das lag aber auch daran, dass piet bei meiner mutter war und ich den ganzen tag zeit zum lesen und stillen hatte.
    dein buch finde ich richtig toll. du hast ein richtiges talent. ich mag deinen schreibstil total gerne. du schreibst so schön authentisch. grade wenn man dich kennt mit deinen wunderschönen wortkreationen. es hat mir auch sehr gefallen wie du das buch dramaturgisch aufgezogen hast – die sprünge zwischen gegenward mit den entwicklungsprozessen und der retroperspektive sind total gelungen. besonders hat mir das zwiegespräch mit deinem inneren kumpel ‚knud’ gefallen.
    während des lesens habe ich das buch oft zur seite gelegt, bin dann abgedriftet in meine eigenen gedanken und fand es total spannend, dass ich versucht hab mich auch zu reflektieren. ich fand es total toll, dass ich so in deine welt eingetaucht bin und dadurch auch immer wieder ganz schön doll bei mir war und in meinen gedanken eingetaucht bin.
    es ist echt berührend was du alles schon erlebt hast. sehr berührend die geschichten aus deiner kindheit und auch sehr ermutigend und sehr erheiternd und auch lustig.
    wirklich ganz toll. meline

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    Petra Rietz

    Liebe Agapi! Gebannt verschlinge ich manchmaloft. Es hat mich von Anfang an gefesselt und ich freue mich jedesmal, wenn ich weiterlesen kann. Leider aber habe ich schon über die Hälfte hinter mir und das Ende kommt langsam näher … ICH WILL DAS NICHT! Könnte ein Knud-Satz sein ….

    Du inspirierst mich, nach ‚meinem inneren Knud‘ zu suchen. Und ich glaube auch schon zu wissen, wann er sich zu Wort meldet. Er hat auch ein großes maul und manchmal stellt er mir damit ein Bein. Puuuhhh! Garnicht so einfach zu differenzieren, wann er es gut mit mir meint und wann er eigentlich den Kontext verteilt. Ich forsche.

    Und gerade eben habe ich die alten Briefe meines ersten Mannes und Vaters meiner Kinder aus dem obersten Fach im Schrank geholt. Dank meiner Nachfolgerin sind diese Schätze irgendwann wieder bei mir gelandet. Jetzt ‘sitzen’ sie auf meinem Sofa und ich bin gespannt, wann ich mich rantraue.

    Zu deinem Abend in der Brainery kann ich leider nicht kommen, obwohl ich doch wirklich arbeitstechnisch in HH gelandet bin. Glücklicherweise – dank der Digitalisierung – kann ich aber fast immer in Berlin am Schreibtisch sitzen. Es ist ziemlich perfekt gerade. Und wenn ich denn in HH bin kann ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Tochter und Enkel leben nämlich in HH und das ist auch gut so 🙂

    Ganz viel Erfolg für manchmaloft und liebe Grüße aus Berlin,
    Petra

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    Cornelia von der Heydt

    Liebe Agapi, ich bin eine absolute Langsamleserin und dass ich jetzt gerade dein Buch durch gelesen habe zeugt davon, dass ich es kaum weggelegt habe in den letzten Tagen. Danke dass du es geschrieben hast!!! Es macht ganz viel Mut und ich habe mich sehr verbunden gefühlt. Und abgesehen davon, macht es Freude es zu lesen und ist gut geschrieben. Sei fest umarmt!
    Cornelia

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    Mareike B.

    Liebe Agapi,
    vielen Dank für Dein Buch und die ganze Arbeit dahinter, die Du nicht gescheut hast!
    Ich „bin durch“!
    Kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so schnell ein Buch gelesen habe (aber jetzt habe ich jede(!) freie Minute genutzt).
    Es ist klasse, wie Du es schaffst, Deine Gefühle und Gedanken so tief und dabei so klar und nachvollziehbar zu vermitteln! Vielen Dank. Ich hoffe die Fortsetzung kommt bald…
    Liebe Grüße,
    Mareike

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    Franziska Hampel

    Miteinandern braucht Resonanz: Agapi, wenn ich es mit Deinen Worten zusammenfasse: manchmaloft hat mich berührt! Es geht sehr tief und trotz der manchmal schweren Kost hast Du mich beim Lesen oft zum Lachen gebracht. Manchmaloft bestärkt, seinen Eigensinn zu pflegen und mutig zu sein. Mich beeindruckt, wie Du Deine Gefühle in Worte fasst, und ich liebe die schnoddrige Sprache! Und ich bewundere Deinen Mut auf Deinem Weg zur echten Agapi. Hut ab. Weißt Du, was ich am Lesen liebe: Ich werde automatisch zum nächsten Thema getragen. Nun beschäftige ich mich mit der Vielfalt der Gefühle.
    Bis bald und liebe Grüße,
    Franziska Hampel

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    Mardjan Ghahreman

    Ich fand Dein Buch insgesamt sehr gut. Es war sehr ehrlich, immer echt und man hat gemerkt dass du erst etwas zu sagen hattest und dann ein Buch geschrieben hast und nicht erst ein Buch schreiben wolltest und dann überlegt hast was du zu sagen hast. Der Humor ist ganz toll. Er hat geholfen, dass Du etwas so intimes und eigentlich Dein Innerstes in großer Offenheit ausbreiten konntest ohne Dich auf negative Weise zu entblößen. Dir ist es gelungen trotz des Humors immer dem Leser gleichzeitig Deine Gefühlswelt dahinter ganz authentisch zu vermitteln. Obwohl Du eine große Verletztheit durch Bedingungen und Menschen dargestellt hast, hast Du nie eine finale Opferrolle eingenommen und bist immer der “Akteur” gebleiben. Es ist Dir extrem geschmeidig gelungen zwischen der Gegenwart und Deiner Kindheit/Jugend hin und her zu „switchen“ ohne einen Bruch im Lesen zu erzeugen. Ich liebe Knud. Ich hatte den Eindruck dass Knud eine Art Metaebene war auf die du dich immer wieder begeben hast um die Dinge aus der nötigen Distanz zu betrachten. Du bist zwischen deinem Knud-Ich und dem Agapi-Ich hin und her gesprungen. Mal war Knud der Rationale und mal musstest Du Knud in die Realität zurückpfeifen. Ich finde, dass die Kapitel deines Buches wie ein Stein auf einem leichten Bergab-Gefälle sind. Es fängt langsam und etwas “kopfig” an und nimmt immer fließender, harmonischer und geölter Fahrt auf. Man hat den Eindruck, dass die Worte sich zunehmend immer selbstverständlicher aneinanderreihen. Was ich noch beeindruckend finde ist, dass am Ende ein sehr stimmiges Gefühl im Leser entsteht. Während man sich am Anfang fragt, was eigentlich das Hauptereignis ist, das diese innere Verletztheit/Leere ausgelöst hat, wird am Ende klar, dass es nicht diese einzelne “traumatische” Ereignis gibt, sondern dass eher das von Dir empfundene und erlebte Grunddefizit des Wahrgenommenwerdens als das, was Du bist, sich wie ein roter Faden durch Dein Leben zieht und sich in vielen unterschiedlichen Situationen als verschiedene Symptome eines Problems zeigt.
    Liebe Agapi, Du hast ein sehr faszinierendes Buch geschrieben und ich finde das wirklich eine tolle Leistung: mutig, ehrlich und sehr kompetent.

    Mardjan Ghahreman

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    Marion Stadie

    Der Autorin gelingt es, den Leser in den Bann zu ziehen. Man zweifelt, leidet und freut sich mit ihr, wenn auch mal etwas gut geht. Sie nimmt einen mit zu den oft traurigen Orten ihrer Kindheit, sieht ihr beim Kampf gegen die Widrigkeiten des Lebens zu, hofft mit ihr auf Besserung und muss dabei aber auch immer wieder hemmungslos lachen. Das liegt nicht zuletzt an Knud, ihrem kongenialen inneren Begleiter, der sich seine bissigen Kommentare nur selten verkneifen kann und die Protago-nistin damit zur Verzweiflung treibt. Es ist auch eine Liebesgeschichte – aufrichtig, zart und bisweilen urkomisch erzählt.
    Ein Buch, das man wirklich empfehlen kann. Es hat Herz, Witz und Charme.
    Marion Stadie, Berlin

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    Hanna Krohn

    ‘manchmaloft’ beeindruckt und berührt
    Ich bin sehr beeindruckt und berührt von ‘manchmaloft’. Sowohl als Freundin und Weggefährtin von Agapi, als auch als Sprach-Mensch.
    Mich beeindruckt, wie ‘manchmaloft‘ geschrieben ist, wie diese komplexe Geschichte mit den verschiedenen Ebenen ausgebreitet und ihre einzelnen Elemente weitergeführt werden.
    Auch die innere Stimme ‚Knud‘ und Agapis Verhältnis zu ihm, das sich ja durch das ganze Buch hindurch zieht – das ist ganz, ganz grandios gemacht. ‚Manchmaloft‘ geht mir nahe, weil es viel in mir zum Klingen bringt. Viele Passagen erinnern mich an mich selbst, an meine Strategien, mit meiner Geschichte und meinem Leben klar zu kommen. Vieles ist anders und ich doch sehe ich, dass das Thema das Gleiche ist: Es geht um den Versuch. mit dem, was wir mitgekriegt haben oder eben nicht mitgekriegt haben, durchs Leben zu gehen. Das zu schildern, ist Agapi mitreißend geglückt.
    Ich wünsche mir eine Fortsetzung!

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    Alice Landsiedel

    “Dein Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Es hat mich gefesselt und bewegt. Ich habe von den Inhalten geträumt und die Form – also deine Sprache – ist ein inneres Blumenpflücken für jedes kreative Herz.“
    Alice Landsiedel

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    Stefan Brunke

    manchmaloft hat mir sehr gefallen, Du hast eine tolle Art zu schreiben. Letzte Woche hab ich’s zu Ende gelesen, und obwohl der Inhalt ja oft schwer ist, so liest sich manchmaloft so leicht, dass ich es gar nicht aus der Hand legen wollte.
    Immer wieder habe ich beim Lesen an meine Kindheit und Jugend gedacht, aber auch an die einer früheren Freundin und wie schwer es oft ist, die Geschichte aufzulösen. Bzw. auch, dass sie oft nicht auflösbar ist, egal auch aus welchen Gründen. Und wie wichtig es ist, die Geschichte der/des anderen und ihre/seine Gefühle zu akzeptieren und nicht zu meinen, dass man mit Bergen von Ratschlägen der/dem anderen einen “neuen” Blick auf Ihre/seine Geschichte aufzuzwingen.
    Stefan Brunke

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    Eberhard Rapp

    Jetzt springe ich doch mal über (m)einen Schatten und sag was zu dem Buch: Nach der Buchmesse habe ich’s mir dann doch zugelegt. Und soeben quasi in einem Rutsch durchgelesen. Das heißt schon mal, dass es extrem flüssig geschrieben ist. Und genauso spannend. Sogar mit einem stimmigen Konzept! An etlichen Stellen kam ich ins Schlucken, an etlichen kommentierte mein eigener “Knud” “Mann, Mann, Mann, ….” Zwei Dinge freuen mich also kolossal: dass du das Leben bis heute überlebt hast, es hätte wohl an einigen Abzweigungen anders ausgehen können, wenn ich so zwischen den Zeilen lese (da steht ja eh meist das Wichtigste). Deine Geschichte geht sehr nahe. Und zum anderen kannst! Du! Schreiben! Und wie … Ich glaube, du weißt das selber noch gar nicht so richtig. Es ist ein großer Wurf geworden!
    Eberhard Rapp

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Beschreibung

Begleite mich auf meiner schonungslos-ehrlichen Reise von angeblich zu echt. selbstironisch. bewegend. verletzlich. agapi.

Kennst Du das auch, dass Du plötzlich merkst, wie Du gar nicht das machst, was DU machen wolltest? Oder gar nicht mehr weißt, was DEINS überhaupt ist? In “manchmaloft” überwinde ich meine Angst vor der Scham und mach mich nackig. Ich erzähle, wie ich manchmaloft vom Weg abkam und wie es mir letztlich gelang zu mir zurück zu finden.