Hipp­hipp­hur­ra!

Wir sind so glücklich und froh – wir haben es geschafft! Ja, die vier ersten Aufstriche von GUTDING werden bei Grell gelistet! Okay, es dauert noch etwas – ich war wieder einmal etwas stürmisch mit meinen Hoffnungen – aber ich übe mich ja gerne in Geduld und lerne täglich dazu.

Das Gespräch bei Grell mit den Damen und Herren vom Einkauf, Vertrieb und vom Marketing war auf alle Fälle sehr herzlich, aufregend und lehrreich. Immer wieder fielen Fachwörter, von denen ich zuvor noch nichts gehört hatte. Doch in einer so freundlichen Runde war es mir gar nicht unangenehm zu fragen. Immer wieder hielt ich die Gesprächs-Runde auf.

„Entschuldigt, ich muss noch mal nachfragen. Was bitte ist eine „Drehzahl“, ich kenne sie nur vom Auto?“
„Ah, der Absatz! und was sind „Abschriften“?
„Okay, das was nicht verkauft wurde.“

Am Anfang nahmen sie sich sogar die Zeit, der Dorf-Gründungs-Geschichte zu lauschen. Unser Vorhaben ist nun mal nicht in sieben Sätzen zu erklären. Na ja, wenn man es runterbrechen muss dann schon, aber hier, bei Grell, war es mir wichtig etwas weiter auszuholen. Für uns ist sie ein wichtiger Bestandteil von GUTDING, auch wenn es noch ganz schön viel Gottvertrauen braucht, sich das Dorf irgendwo vorzustellen.

Sie hörten interessiert zu und es war, als würde sie das ganze berühren. Beinahe hätten wir uns verzettelt; das kann man gut, wenn man sich über das Wir-wollen-ein-Dorf-gründen unterhält, aber dann gingen wir konzentriert und von den drei Profis ganz zuversichtlich geleitet Schritt für Schritt das durch, was zum „gelistet werden“ dazu gehört. Ich schrieb fleißig mit.

Es wurde über die Preise gesprochen, über die Akquise-Touren zu den freundlichen Läden bei denen wir schon waren und über die, die wir vielleicht noch besuchen sollten, weil sie Neuem gegenüber sehr aufgeschlossen sind. Und dann sprachen wir über die Verpackungseinheiten. „Misch-Displays“ war wieder so ein Wort, das ich nachfragen musste. Also die Pakete mit verschiedenen Aufstrichen – z.B. Samt und Schmauch – sind nicht so beliebt beim Laden-Inhaber, weil es ja sein kann, dass bei ihm z.B. nur Schmauch gut läuft und dann bleibt er auf Samt sitzen. (Tihi, ich stolpere gerade über das da-bleibt-er-auf-Samt-sitzen).

Wir entschlossen uns gemeinsam mit Grell für zwei Paketarten. Ein Kennenlern-Probier-Paket mit jeweils drei Aufstrichen von den vier verschiedenen Sorten und dazu gibt es dann auch Flyer, Plakate und ein Hinweis-Schildchen für die Kühltheke. Und für die Mutigen oder die, deren Kundschaft nicht genug von GUTDING bekommt, die vier Nachschub-Pakete mit jeweils sechs von einer Sorte.

Beim nach Hausefahren grübelten wir schon über die Aufgabe mit den Kartons. Ich als Upcycling-Freund hatte mich so sehr gefreut, dass wir die Verpackung der Weckgläser einfach weiter verwenden konnten. Aber die kleinen Gläser werden in 12er Einheiten verschickt und nicht in sechser. Was tun? Doch schon einen Tag später hatte Rado die Gold-Idee. „Wir können doch die sechser-Kartons einfach durchsägen und lassen uns von einem Karton-Macher nur den „Deckel“ machen“.

Famos, oder?! Ich war wieder glücklich und habe heute ganz viel rumgebastelt, um den passendsten Deckel für unsere zersägten Weck-Kartons zu kreieren.

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